Pressemitteilung

Wir kooperieren mit der Uni Köln

KI-Text wissenschaftlich fundiert: Mediatech ella und die Universität zu Köln kooperieren im Bereich Qualitätssicherung

Köln, 21. Oktober 2019

ella hat es sich zum Ziel gemacht, fiktionale Texte über eine Künstliche Intelligenz (KI) automatisch zu erstellen. Das Besondere dabei: So etwas gibt es derzeit noch nicht. Daher sind die Algorithmen äußerst aufwendig und das Machine Learning ständig im Optimierungsprozess. Eine Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich Prominenz in Sprache der Universität zu Köln soll nun die Qualität der KI-Texte sicherstellen.

„Qualitätssicherung von KI-Texten“ – unter diesem Titel haben sich das Kölner Mediatech ella und das zum Sonderforschungsbereich Prominenz in Sprache gehörende Projekt Diskursreferenten als perspektivische Zentren der Universität zu Köln zusammengeschlossen. „Unsere ella-KI ist an einem Punkt, an dem sie bereits gute Texte produzieren kann“, so Daniel T. Hoffmann, CDO und Mitgründer von ella. „Jetzt geht es darum, die Texte noch anspruchsvoller zu gestalten. Hierfür brauchen wir wissenschaftlich fundierte Kenntnisse.“ 

PD Dr. Stefan Hinterwimmer

Das von PD Dr. Stefan Hinterwimmer geleitete Projekt Diskursreferenten als perspektivische Zentren untersucht fiktionale Texte im Hinblick darauf, wie durch sprachliche Mittel Perspektivwechsel angezeigt beziehungsweise bestimmte Figuren als Perspektivträger etabliert werden. Eine eigens ins Leben gerufene Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern dieses Projekts und Studierenden der Universität zu Köln wird nun gemeinsam mit ella ausgewählte KI-Texte auf ihre Struktur und ihre Qualität hin untersuchen. Dabei werden zunächst wissenschaftliche Qualitätskriterien aufgestellt, anhand derer die Texte schließlich empirisch analysiert und ausgewertet werden. Die Ergebnisse fließen schließlich wieder in die ella-KI ein.

„Unsere Arbeitsgruppe besteht aus Sprach- und Literaturwissenschaftlern und ist bestens mit der Textanalyse vertraut“, erzählt Stefan Hinterwimmer, der das Projekt fachlich betreut. „Wir freuen uns sehr, aus der Praxis KI-Texte zu bekommen und sie für Forschungszwecke zu nutzen. Und wir freuen uns auch darüber, dass unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu beitragen werden, die ella-KI zu verbessern.“

ella krempelt mit ihrer KI die Unterhaltungsbranche um. Die Kooperation mit der Universität Köln ist ein wichtiger Meilenstein, um den derzeitigen Prototyp noch besser zu gestalten.